Der Literaturkurs Q1/Q2 des KKG präsentierte im Sommer 2015:

Zustände wie im Paradies!

 

 

Die Schüler/innen des Literaturkurses der Oberstufe des KKG haben sich diesmal für ihre jährliche Musicalproduktion nach den eher düsteren Themen der letzten Jahre dem Genre der Komödie zugewandt. Auch wenn Dramatisches passiert, soll man an diesem Abend von Herzen lachen und sich amüsieren bei Spiel, Tanz und Musik. In dem selbstentwickelten Stück treffen auf einer unbewohnten Insel Mitglieder völlig unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten aufeinander, die aber gezwungen sind miteinander auszukommen. Das zu organisieren erweist sich als schwierig, zumal hier Welten aufeinander prallen: Snobs und Freaks, Spießer und halbe Heilige, Kriminelle und Polizisten. Ob dies klappen kann, darf sich der Zuschauer in beschwingten zwei Stunden vorführen lassen.

43 Schauspielerinnen und Schauspieler sowie eine vierköpfige Band werden an drei Abenden im Juni das Oktogon des Schulzentrums auf eine tropische Insel entführen, auf der es nicht so geordnet zugeht, wie es sich einige der Gestrandeten wünschen.
 


 

Marry Poppins (EF - 2015)

 

Gesamtleitung: Kathie Kämper

 

Erstmals präsentiert die EF ein eigenes Musical. Unter der Leitung von Kathie Kämper und der Untersützung von Janina Gregor haben die neun jungen Schauspieler(innen) ein großartiges Stück präsentiert, das jung und alt begeisterte.

Musical EF

 

 


 

 

Jack - Eine Stadt sucht einen Mörder (2014)

 

Gesamtleitung: Birgit Fels


 

 

Swing Kids (2013)

   

  Gesamtleitung Birgit Fels

 

Swing Kids: Musical und Ausstellung


Es wird langsam aber sicher Sommer und damit wird es wieder Zeit für eine der großen Theaterproduktionen der Literatur- und Musikkurse der Oberstufe des KKG!

Die Schüler/innen haben sich diesmal mit einem – gemeinhin nicht so bekannten – Aspekt des Nationalsozialismus beschäftigt, nämlich der Verfolgung der sogenannten Swing-Jugend. Dabei handelte es sich um Jugendliche, die sich ursprünglich nicht in Opposition zum Nationalsozialismus befanden, aber durch ihr Schwärmen für die amerikanische Swing-Musik und die damit verbundene Kleidung von den Nazis immer weiter in den Widerstand gedrängt wurden, so dass einige von ihnen sogar im Jugend-KZ landeten.

In dem selbstentwickelten Stück begleitet der Zuschauer eine Gruppe von Hamburger Swing-Jugendlichen in ihrem von den Nazis bedrängten Alltag mit seinen traurigen und schönen Momenten:

Da gibt es Emma, eine junge Jüdin, die in der Lieblingsbar der Swings Unterschlupf findet und sich prompt in einen der Jungs verliebt; da gibt es Ilse, die aus einer eingefleischten Nazi-Familie stammt und wegen ihrer neuen Liebe zum Swing immer Ärger mit ihrem Bruder bekommt;

da gibt es die immer politischer werdende Klara und den langsam zu einem Nazi mutierenden Max ebenso wie das farbige Geschwisterpaar Freddy und Luise, die es in Nazi-Deutschland besonders schwer haben. Sie alle müssen sich in Schule und Familie mit den Bedrängnissen durch Nazis herumschlagen, mit BdM-Mädchen und HJ-Jungen in der Schule oder dem immer wieder in der Bar auftauchenden Obersturmführer Geyer, der es sich zur besonderen Aufgabe gemacht hat, den von den Swings geliebten Barbesitzer Oskar Lehmann zu drangsalieren.

Bei diesem alltäglichen Kampf kommen Musik und Tanz – vom Swing über die Comedian Harmonists bis hin zu Lili Marleen – trotz all der Schwierigkeiten nicht zu kurz!

Dieses Stück bringen die Literatur- und Musikkurse der Oberstufe des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit insgesamt knapp 50 beteiligten Schülerinnen und Schülern auf die Bühne. Es wird gespielt, getanzt, live gesungen und musiziert!

Das Stück schrieb die Leiterin der Literaturkurse Frau Birgit Fels nach Szenen- und Charakterentwürfen der Literaturkurse, die musikalische Leitung haben Frau Pethes und Herr Feldhoff, die Choreografie studierten Martin Auberger, Andreas Blumberg und Laura Hochhausen von der Tanzschule Breuer Brühl ein.

 

 

Begleitausstellung

Nationalsozialistische Konzentrationslager für Jugendliche

 

Dass es im nationalsozialistischen Deutschland besondere Konzentrationslager nur für Jugendliche gab, ist weitgehend unbekannt. Aus den fragwürdigsten Gründen wurden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 25 Jahren inhaftiert: Mädchen in der Uckermark bei Fürstenberg, Jungen in Moringen bei Göttingen.

Ungefähr 3000 junge Leute waren dort zwischen 1940 und 1945 inhaftiert. Manche kamen nur ins KZ, weil sie Jazzmusik gehört hatten, andere, weil sie „Rassenschande“ begangen hatten, wieder andere, weil sie sich aus religiösen Gründen nicht dem System gebeugt und z.B. nicht in die HJ eingetreten waren. SS-Terror, Zwangsarbeit und kriminalbiologische Aussonderung waren an der Tagesordnung.

Die Ausstellung bildet das Rahmenprogramm zu der aktuellen Musical-Produktion der Literatur- und Musikkurse des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, die sich rund um eine Gruppe Hamburger Jugendliche dreht, die in der Nazizeit wegen ihrer Leidenschaft für die Swing-Musik zunehmend in den Widerstand zum Nationalsozialismus gedrängt wurden. Veranstaltet wird sie vom Förderverein des KKG und der Theaterabteilung des KKG mit Unterstützung des Kunstvereins Wesseling, des Heimatvereins Wesseling sowie der Stadt Wesseling.

Bei der Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“ handelt es sich um eine Wanderausstellung von Martin Guse Ausstellungskonzepte, die unter anderem schon im Landtag von Rheinland-Pfalz gezeigt wurde.

Die Ausstellung wird gezeigt vom 8. Juli bis zum 12. Juli 2013. Einlass ist jeweils vor den Musical-Auf-führungen ab 18:00 Uhr. Weiterhin besteht die Möglichkeit eine Führung für Gruppen zu buchen, jeweils vormittags nach Voranmeldung unter 02236-898800.